Gesellschaftliche Transformationen stellen nicht nur Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft vor neue Herausforderungen, sondern werfen auch grundlegende Fragen nach der Rolle von Wissen auf. Welche Formen von Wissen sind erforderlich, um Wandel zu verstehen und zu gestalten? Wie wirken wissenschaftliche Erkenntnisse in gesellschaftliche Praxis hinein, und wie gelangen Erfahrungen der Betroffenen zurück in Forschung und Theorie? Die Beiträger*innen aus unterschiedlichen Disziplinen und Praxisfeldern diskutieren diese Fragen am Beispiel der Lausitz als einer zentralen Transformationsregion Europas. Im Zentrum ihrer Analysen stehen die Beziehungen von Wissenschaft, Gesellschaft und regionaler Praxis.