Auf der Suche nach Schönheit in der Welt: Der neue Roman von Martina Hefter
Mit präziser Leichtigkeit und schlichter Eleganz erzählt Martina Hefter von einer Frau, die in einer ehemaligen Tagebaulandschaft eine neue Zukunft findet. Sie erzählt von der Notwendigkeit, sich gegen die Zudringlichkeiten der Gegenwart zur Wehr zu setzen, sie erzählt von inneren Kämpfen und jenen Momenten, die uns aneinander binden - oder voneinander lösen.
Die Installationskünstlerin Iona Bartschok zieht sich den Sommer über ins Leipziger Umland zurück. Die Landschaft hier besitzt eine eigensinnige Lebendigkeit: eine ehemalige Tagebau-Region, künstlich geflutet, von Abraumhalden und einem immerwährenden Wind geprägt. Iona will in dieser Umgebung an einem neuen Projekt arbeiten. Aber sie sucht auch Abstand, nachdem ein Maler öffentlich eines ihrer wichtigsten Kunstwerke, ein Baumhaus, mit dem Wort "Bullshit" besprüht und beschädigt hat. Sie bezieht eine umgebaute Industriehalle, deckt sich mit Lebensmitteln ein, wird nur von einem Bildschirmhund begleitet, den ihr Vermieter an der Wand installiert hat. Doch dann läuft ihr Bella zu, eine Hündin aus Fleisch und Blut, die ihr nicht mehr von der Seite weicht. Eines Tages steht eine weitere Fremde vor der Tür: Nova, die kämpferische Nichte des Vermieters. Und während draußen der Wind zunimmt, der Regen die Straßen flutet, drängt sich mit aller Macht das Leben zurück in die Halle.
Auf der Suche nach Schönheit in der Welt: der neue Roman der Deutschen Buchpreisträgerin Martina Hefter
Eine Halle im ehemaligen Leipziger Tagebaugebiet. Hier, zwischen Windrädern und künstlichen Seen, sucht die Installationskünstlerin Iona Bartschok Abstand. Doch stattdessen findet sie eine neue Zukunft. Mit präziser Leichtigkeit und schlichter Eleganz erzählt Martina Hefter von der Notwendigkeit, sich gegen die Zudringlichkeiten der Gegenwart zur Wehr zu setzen, sie erzählt von innerer Verantwortung und jenen Momenten, die uns aneinander binden - oder voneinander lösen.
»Ein Triumph des Witzes und der Menschlichkeit. Martina Hefter hat ein göttliches Buch geschrieben.«
Andreas Platthaus, FAZ, zu »Hey guten Morgen, wie geht es dir?«
»Ein so trauriges und zugleich witziges Buch, so elegant und zart, wie ich es nicht nur auf Deutsch lange nicht gelesen habe«
Daniel Kehlmann zu »Hey guten Morgen, wie geht es dir?«