In ihrem ersten Essayband versammelt Siri Hustvedt sechs gedankenreiche Meditationen über das komplexe Verhältnis von Kunst und Welt. Sie nimmt den Maler Vermeer in den Blick, widmet sich dem Genre des Stilllebens, liest Autoren wie Charles Dickens oder F. Scott Fitzgerald. Wie in ihren Romanen schwingt auch in Hustvedts essayistischem Schaffen stets ein Widerhall ihres eigenen Lebens mit. Deshalb ist dieses Buch ein Glücksfall. Es gibt Einblick in ihre Arbeit und in ihr Leben, erhellt und unterhält zudem auf hohem Niveau.