Der romantische Mann ist ein Paradox: Er verkörpert eine Lebensform, die erst noch gefunden werden müsste. Die ausstehende Ankunft im poetischen Leben nimmt er in seinem Habitus und seinem Schaffen vorweg. Sein Selbstbewusstsein ist daher das des Nichtidentischen. Durch den Einsatz romantischer Ironie erzielt er die poetische Schwebe, die ihn von den Forderungen der Geschichte distanziert und in ihm die Hoffnung auf eine spirituelle Erneuerung Europas nährt.