Als eine Bekannte von Paola in der Questura vorspricht, glaubt Brunetti zunächst, sie mache sich unnötig Sorgen um ihre Familie. Da wird ihr Mann im Koma ins Krankenhaus eingeliefert. Der Commissario stößt allerorten auf Betrügereien, ja sogar auf ein Leck in der Questura. Fakten bekommt er keine zu fassen, geschweige denn einen Täter. Aber sein Gerechtigkeitssinn lässt ihm keine Ruhe.
November in Venedig. Eigentlich eine friedliche Zeit. Wo keine Touristen, da auch keine Zwischenfälle? Brunettis Alltag verläuft geruhsam, bis Professoressa Crosera, eine Kollegin seiner Frau, in der Questura erscheint. Der Commissario soll die Privatschule ihres Sohnes observieren, weil dort angeblich mit Drogen gehandelt wird. Wenig später wird ihr Mann am Fuß des Ponte Forner bewusstlos aufgefunden. Ein Zusammenhang mit der Drogenszene erscheint naheliegend. Doch so einfach ist es nicht. Die Wege des Verbrechens sind so verschlungen wie die Calli von Venedig. Gelder fließen durch unvermutete Kanäle. Es wird für Brunetti zur persönlichen Herausforderung, nach dem Rechten zu sehen.
»Donna Leon hat mit ihrem Commissario Brunetti eine ebenso sympathische wie intelligente und humane Figur erfunden, ein ebenbürtiges italienisches Pendant zum französischen Kollegen Maigret.«